Blockierte Fronten?

Ein Dialogangebot für Gemeinden zum Umgang mit stark polarisierenden Themen.
Pro Futuris begleitet Gemeinden, Städte und andere öffentliche Akteur:innen bei der Gestaltung und Umsetzung von Dialogprozessen zu stark polarisierenden Themen. Unser erprobter Ansatz unterstützt Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven dabei, wieder ins Gespräch zu kommen und gemeinsam tragfähige Schritte für die weitere Kommunikation und Zusammenarbeit zu entwickeln.

Polarisierung im Gemeinde-Alltag

Seien es Deponien, Parkplätze, Mobilfunkantennen, Windenergie oder Asylunterkünfte – manche lokalpolitischen Themen polarisieren die Bevölkerung besonders stark. Notwendig wäre ein sachliches demokratisches Gespräch zwischen unterschiedlichen Positionen. Stattdessen kommt es oft zu heftigen Auseinandersetzungen.

Das gegenseitige Unverständnis wächst, die Fronten verhärten sich und Spannungen nehmen zu. Nicht selten folgen juristische Auseinandersetzungen oder langwierige politische Blockaden.

Die Folgen sind weitreichend: Das soziale Miteinander leidet, das Vertrauen zwischen den Beteiligten schwindet und Gemeinden müssen erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen aufwenden. Manche Projekte kommen über Jahre hinweg kaum voran.

Unser Angebot

Für solche Situationen bieten wir Gemeinden, Städten und anderen öffentlichen Akteur:innen einen erprobten Dialogprozess zu stark polarisierenden Themen an.

Mit Methoden aus der Mediation, Dialogarbeit und der Gestaltung von Grossgruppenprozessen unterstützen wir Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven dabei, wieder ins Gespräch zu kommen und gemeinsam tragfähige Schritte für die zukünftige Kommunikation und Zusammenarbeit zu entwickeln.

Unser Angebot eignet sich insbesondere, wenn
  • ein Thema die Bevölkerung stark polarisiert,
  • die Fronten zwischen verschiedenen Gruppen verhärtet sind,  
  • Misstrauen und Spannungen die Zusammenarbeit erschweren,
  • Projekte oder politische Prozesse blockiert sind,
  • gleichzeitig aber noch eine minimale Bereitschaft besteht, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Typische Themen sind beispielsweise Raumplanung, Verkehrsfragen, Klimamassnahmen, Asylunterkünfte oder andere lokalpolitische Spannungen.

Unser Ansatz wurde speziell für den öffentlichen Bereich und den Schweizer Kontext entwickelt.  Wir legen besonderen Wert auf die Einbindung aller relevanten Interessensgruppen, deren Einbezug in die Entwicklung des Programms und der Zusammenstellung der Teilnehmendengruppe, einen fairen und geschützten Dialograhmen, in dem eine Begegnung auch nach schwierigen Auseinandersetzungen wieder möglich ist, sowie die gemeinsame Entwicklung tragfähiger nächster Schritte.

Ziel ist nicht, Meinungsunterschiede aufzulösen, sondern die Fähigkeit zur Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Positionen wiederherzustellen. Dialogprozesse ermöglichen,
  • Spannungen und Misstrauen abzubauen,
  • gegenseitiges Verständnis zu fördern,
  • die politische Handlungsfähigkeit zu stärken und
  • konkrete nächste Schritte für gemeinsam getragene Lösungen zu entwickeln.
Angebotsflyer zum herunterladen

Methodenleitfaden: Erfolgreiche Dialogprozesse zu stark polarisierenden Themen

In unserem Leitfaden teilen wir die Erfahrungen, Methoden und wichtigsten Learnings aus den bisher durchgeführten Dialogprozessen. Er richtet sich an Gemeinden, öffentliche Institutionen sowie Fachpersonen aus Dialog, Mediation und Partizipation.

Praxisbeispiele

Unser Ansatz hat sich in der Praxis bewährt. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Dialogprozesse dazu beitragen können, festgefahrene Situationen zu entschärfen und die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen wieder zu ermöglichen. Alle Dialogprozesse werden gemeinsam mit den Auftraggebenden entwickelt und umfassen je nach Situation Kontextanalyse, Gespräche mit den relevanten Interessensgruppen, die Gestaltung und Moderation der Dialogveranstaltungen sowie die Auswertung der Ergebnisse.
Dialog Altstadt Solothurn
"Lasst uns reden" - genau das brauchen wir in unserer Altstadt in Solothurn
Mit der professionellen Begleitung von Pro Futuris konnten wir einen offenen Dialogprozess mit den unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteuren initiieren. Zuhören, Verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln - diese Schwerpunkte setzte Pro Futuris mit grossem Engagement. Ihre Arbeit hat uns voll und ganz überzeugt!





Stefanie Ingold - Stadtpräsidentin Solothurn, April 2025

Dialog Altdorf Eggberge
Pro Futuris zeigt Wege der Kommunikation und des Miteinanders auf und nimmt dabei alle Involvierten in die Verantwortung. Eine gemeinsame Verantwortung stärkt das Miteinander und die Lösungsfindung für herausfordernde Prozesse. Die Zusammenarbeit mit den Mediator:innen und Mediatoren von Pro Futuris empfehle ich der öffentlichen Hand und auch weiteren Organisationen und Privaten.





Sebastian Züst, Gemeindepräsident der Gemeinde Altdorf, November 2025

Mehr Dialog in Ihrer Gemeinde?

Gibt es in Ihrer Gemeinde ein Thema, das die Bevölkerung stark polarisiert? Oder erleben Sie, dass Spannungen die Zusammenarbeit und politische Handlungsfähigkeit beeinträchtigen?

Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob ein Dialogprozess in Ihrer Situation sinnvoll sein könnte.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch: dialog@profuturis.ch

Wollen Sie mehr zu unserem Dialogprojekt erfahren? Hier gibt es Lesestoff!

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